Jean Francois Autran und Johann Viala sind die Namensgeber von AUTRAN & VIALA.

An einem nebligen Frühmorgen 1767, der Tau klebte noch an den Blättern der Weiden, machte sich der Abenteurer Jean Francois Autran auf den Weg nach Karlsruhe, um dem Markgrafen Karl Friedrich seinen Wunsch – eine Uhrenfabrik in Lörrach zu errichten – darzulegen.

Zuerst war dieser nicht begeistert von Autrans Anliegen. Das änderte sich aber recht zügig: Karl Friedrich unterbreitete Autran das Angebot, eine Uhrenfabrik zu eröffnen. Voraussetzung: dies muss in der Stadt Pforzheim geschehen – im Waisenhaus. So konnten zum einen finanzielle Defizite der Stadt Pforzheim gelöst werden, zum anderen den Waisenkindern durch eine berufliche Ausbildung den Weg in die wirtschaftliche Selbständigkeit eröffnet werden.

Alleine war das natürlich nicht zu stemmen für Autran. So holte er Johann Viala mit ins Boot. Im April 1767 kam es zum Vertragsabschluss. Schon im Juni des gleichen Jahres begann man mit der Produktion von Taschenuhren.

Die Initiativfreudigkeit und Abenteuerlust Autrans und die sehr fleißige und gewissenhafte Art Vialas sind bis heute die tragenden Säulen der Pforzheimer Uhrenindustrie. Das Pforzheimer Armen- und Waisenhaus wurde 1718 eröffnet. 1752 wurde es zusätzlich noch als Krankenhaus sowie als Zucht- und Arbeitshaus genutzt.

Steht für Ursprung, Geschichte und Zukunft zugleich. Wir möchten das weiter leben, was 1767 entstanden ist.

AUTRAN & VIALA UHREN.

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